SAMSUNG CSCNachdem wir die Falklandinseln verlassen haben, erwarten uns zwei Seetage, bevor wir Südgeorgien erreichen. Unsere erste Anlandung dort: Salisbury Plain. Der Tag in Bildern.

Während der Fahrt überqueren wir die sogenannte Antarktische Konvergenz. Warmes Wasser aus dem Norden trifft auf polare Strömungen der Antarktis. So werden Nährstoffe im Zusammenstoßen der unterschiedlichen Temperaturen nach oben gespült, so dass verschiedene Seevögel, Albatrosse, Sturmvögel und Sturmschwalben reichlich Nahrung finden.

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Aus diesem Grund gibt es draußen viel zu sehen und häufig muss man sogar etwas drängeln, um noch einen der begehrten Plätze an Deck zu ergattern ;)

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Nach zwei Tagen auf See erreichen wir dann wieder Land. Am Strand erwarten uns dann soviele Pinguine, Seelöwen und – elefanten, dass es so gut wie unmöglich ist, sich an die vorgeschriebenen Distanzen zu halten. Minimum 5m Abstand zu Pinguinen und 15m zu allen größeren Geschöpfen sind laut IAATO zu halten. IAATO ist die International Association of Antarctic Tour Operator und dient dem Schutz von Land und Wildlife in der Antarktis. Sollten sich die Tiere von selber nähern, sind auch geringere Distanzen in Ordnung.  Da die Tiere hier keine Angst vor Menschen haben, ist es keine Seltenheit, dass die Tiere nur einen halben Meter enfernt an einem vorbeispazieren oder sogar an der eigenen Hose knabbern.

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Warum auf den Bilder so wenig Eis zu sehen ist? Insgesamt ist das Klima auf Südgeorgien rau, kühl und feucht. Im Winter, also im Sommer unserer europäischen Zeit, ca.  Juni bis August, ist der Großteil der Insel mit Schnee bedeckt, jedoch gibt es auch einige Küstenstreifen, die das ganze Jahr weitgehend schneefrei bleiben. Und ohnehin leben Königspinguine zwar in der Nähe von, aber nie auf Eis. Das ist einer der größten Unterschiede zu den optisch sehr ähnlichen Kaiserpinguinen. Diese leben immer aus Eis und sind aus diesem Grund auf Südgeorgien nicht zu finden. Sie halten sicht sich innerhalb der Packeisgrenzen auf.

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Die folgenden Bilder geben nur annähernd die Dimensionen der Kolonie wieder. Eine Kolonie kann hier aus über 250.000 Tieren bestehen.

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Wie schon bei der Ankunft werden wir auch bei Verlassen der Bucht von Pinguinen beobachtet.

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Weitere Informationen:

IAATO – International Association of Antarctic Tour Operators

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