sundownSeit Jahren träume ich davon, einmal in meinem Lebens an das andere Ende der Erde zu reisen: In die Antarktis. Pinguine sehen, riesige Eisberge, unberührte Natur und unendliche Weiten.

Die Antarktis bezeichnet den Kontinent Antarktika und das Südpolarmeer. Sie ist die kälteste, trockenste und stürmischste Region der Welt. Selbst im antarktischen Sommer (Dezember bis Februar) sind 99 Prozent der Antarktis mit Eis bedeckt. Bilder von den gigantischen Eisbergen, deren größter Teil unter Wasser liegt, haben mich schon immer fasziniert.
Immer wieder wurde ich gefragt, warum die Antarktis: „Da ist doch nichts.“ – Diesen Satz habe ich in den vergangenen Monaten mehr als zwei, dreimal gehört.
Dabei wissen die meisten gar nicht, dass der„weiße Kontinent“ viel mehr zu bieten hat als Eis. Vögel, Robben, Wale und natürlich Pinguine – diese und mehr Tiere sind auf der Reise in die Antarktis zu sehen. In der Antarktis liegen Orte wie die Südshetland-, Südorkney- und Falklandinseln und natürlich Südgeorgien, die landschaftlich einmalig sind. Nicht umsonst gibt es Reiseführer in diese entlegene Region.

© Kovalenko Inna – Fotolia

Ich begann also Geld für dieses ungewöhnliche Ziel zur Seite zu legen. Der „Trip meines Lebens“ wird diese Reise, weil ich mir mit dieser einen Lebenstraum erfüllen werde. Und natürlich auch, weil kein Ziel weiter entfernt liegt. Außer, ich flieg irgendwann ins All ;)

Anfang des Jahres begann ich mich zu informieren, welche Anbieter Expeditionen in die Antarktis anbieten und welche Leistungen dabei geboten werden. Für die Reise zum südlichsten Punkt der Erde gibt es – entgegen der landläufigen Meinung – mehr als nur ein festgelegte Route.  Die oben genannten Orte werden nicht auf jeder Reiseroute angelaufen, gerade preisgünstigere Reisen fahren eine kürzere Route. Damit ihr euch mal ein Bild machen könnt, wie das „da unten“ überhaupt aussieht, hier mal etwas anschaulicher.

Der Ablegehafen ist bei den meisten Expeditionsreisen Ushuaia in Argentinien, die südlichste Stadt der Welt. Abhängig von Anbieter und gewählter Route geht es entweder durch den Beagle-Kanal und die Drake Passage Richtung Südpolarkreis oder über die Falkland-Inseln. Ausgiebigere Touren nehmen auch gerne noch Südgeorgien und die südlichen Sandwich-Inseln sowie die Orkney-Inseln mit. Für die kürzere Route sollte man zwei, für die längere gut drei Wochen (Anreise jeweils eingeschlossen) einplanen. Bei der Entscheidung für eine Route werden bei den meisten wohl nicht die benötigten Urlaubstage, sondern das nötige Budget eine Rolle spielen. Die Preise variieren von Veranstalter zu Veranstalter, für die kürzere Tour sollte man mit 7.000€, bei der längeren mit ca. 12.000€ rechnen.

Für welche Route ich mich entschieden habe, verrate ich euch im nächsten Post.  Stay tuned!

Weitere Informationen:

Informationen über die Antarktis (Auswärtiges Amt)
Informationen vom Bundesumweltamt zur Antarktis
Internationale Vereinigung der Antarktisreiseveranstalter

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