Wie versprochen gibt es heute ein paar mehr Informationen zu meiner Reise in die Antarktis.  Welche Route wird es denn? Mit welchem Veranstalter wird verreist? Antworten gibt’s hier!

Nach meinen umfangreichen Recherchen entschied ich mir für eine der längeren Routen. Wenn ich schon so weit reise, dann auch richtig. Ich werde also nicht von Argentinien direkt Richtung Antarktis fahren (beziehungsweise mich fahren lassen), sondern auch noch einen Abstecher Richtung Falklandinseln und Südgeorgien machen. Nach Tipp eines Arbeitskollegen schaute ich mir während meines Anbietervergleichs auch Colibri Travel an.  Colibri Travel bietet Natur- und Individualreisen an und sitzt in Berlin. Expeditionen in die Antarktis bietet der Reiseveranstalter gleich mehrere: “Pinguine im Eis”,  die “Reise zu den Royals”, “Sehnsuchtsziel Weddellmeer” und  “Ross-Meer – Antarktisreisen für Fortgeschrittene”. Ich verliebte mich auf Anhieb in das Programm der “Royal”-Reise.  Hier ein kleiner Auszug aus dem Programm:

Reise zu den Royals Antarktis-Reisen bieten mit einmaligen Expeditions-Kreuzfahrten ins ewige Eis unvergessliche Abenteuer. Pinguine, riesige Eisberge und die Stille des ewigen Eises sind gute Gründe für eine Expedition zur Antarktischen Halbinsel. Antarktis-Reisende erwarten Königspinguine auf Südgeorgien, See-Elefanten auf den Falklandinseln und die kargen Landschaften auf Süd-Shetland.

Spätestens bei den Königspinguine hatten sie mich ;-) Damit ihr euch besser vorstellen könnt, wie die Route aussieht, hier eine kleine Grafik von colibri travel.
karte
Falls euch die ganzen Orte jetzt mal so gar nichts sagen, verrate ich auch noch ein bisschen was zu den unterschiedlichen Stationen:

Die Falklandinseln: Auf der Überfahrt zu den Falklandinseln sind Wander- und Schwarzalbatrosse, Sturmschwalben und Kapsturmvögel zu sehen.  Bei einer Wanderung auf der Insel Carcass kann ich hoffentlich viele Magellan-, Felsen- und Eselspinguine, See- und Wattvögel beoachten.  Außerdem werden wir die kleine  Hafenstadt Port Stanley besuchen, die zeitgleich Hauptstadt der Falkland-Inseln ist.  Dort leben ca. 1.300 Menschen. Die bunten Dächer, gepflegten Gärten und englischen Pubs sind Ausdruck des britischen Einflusses. Schiffswracks sind Zeugnis der frühen Entdeckerzeit in der Antarktis.

SüdgeorgienDas Naturparadies ist einer der Höhepunkte der Reise: schneebedeckte Berge, Gletscher und Fjorde.  Wir werden unter anderem die Elsehul Bucht besuchen. Zur Paarungszeit tummeln sich dortTausende von Pelzrobben. Anschließend fahren wir bis zur Right Whale Bay und nach Salisbury Plain. Die verlassene Walfangstation Grytviken in der Cumberland Bay gehört zu den interessantesten Landeplätzen auf Südgeorgien. Ein Abstecher führt zum Grab von Sir Ernest Shackleton, zum Walfangmuseum und zu den Überresten einer verlassenen Forschungsstation in King Edward Point. Die zerfallene Station ist von Robben besetzt, Königspinguine marschieren durch die engen Gassen. Die Könige unter den Pinguinen leben hier in großen Kolonien. Hier werde ich hoffentliche tolle Aufnahmen machen können. Zu sehen gibt es außerdem Pelzrobben, See-Elefanten, Esels- und Goldschopfpinguine, Graukopf- und Rauchige Albatrosse, Rentiere, Sturmvögel und Sturmschwalben. Eine weiteres persönliches Highlight wird der Besuch der ständig bewohnten, argentinischen Forschungsstation „Orcadas“ auf den Süd-Orkney-Inseln.

Beim nächsten Antarktis-Posts gibt es dann ein Update über Einkaufs- und Packliste. Stay tuned!

Weitere Informationen:

Ausführliche Reisebeschreibung
Reiseveranstalter Colibri Travel

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