camaleonDas Sheraton Salobre Golf Resort and Spa bietet seinen Gästen vielfältige Einkehr-Möglichkeiten. Von einer Sunset-Bar über ein Buffet-Restaurant bis hin zum mediterranen Lokal ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Sunset Bar im 11. Stock liegt direkt am Pool und bietet damit einen perfekten Blick auf das Meer. Angeboten werden hier Getränke, Eis und kleinere Snacks wie Sandwiches oder Fritten. Das La Palmera öffnet seine Türen für alle, die zwischen einem späten Frühstück und dem Abendessen gerne noch eine Kleinigkeit essen möchten. Die Sheraton Bar, die Lounge 230, hat Cocktails, Bier und Wein auf der Karte und bietet ihren Besuchern zweimal die Woche tolle Live-Musik. Den Namen hat die Bar übrigens durch ihre Lage. Sie liegt exakt 230 Meter über dem Meeresspiegel :)

Da unsere Unterbringung Halbpension beinhaltete, hatten wir abends die Wahl zwischen dem Restaurant Gofio und dem Restaurante Camaleón. Die Restaurants öffnen jeweils um 18.30 Uhr, haben aber komplett unterschiedliche Konzepte. Im Gofio, wo auch morgens das Frühstücksbuffet aufgebaut ist, gibt es kein Essen á la carte. Hier bedient sich jeder an dem umfangreichen Buffet, was sowohl Vor- als auch Hauptspeisen und ein großes Dessertbuffet umfasst. Ein Teil der Hauptgerichte wird beim Front Cooking zubereitet. Dabei kann stets zwischen drei Fisch- und vier bis fünf Fleischsorten gewählt werden. Ob “german bratwurst”, Kalbsfilet oder Entrecôte – die Auswahl wechselt täglich und überzeugte durch Frische und Qualität. Mich freute besonders die Auswahl der vielen Desserts. Von Eis in verschiedensten Sorten, über kleine Tortenstücke bis hin zu Früchten und einen großen Schokobrunnen bleiben wirklich keine Wünsche offen. Einziges Manko, wie immer bei Buffetessen: Das gemeinsame Essen wird durch mögliches Anstehen am Buffet schwierig. So kann es passieren, dass man die Hälfte des Abends alleine am Tisch verbringt, wenn man nicht das Gleiche wie der Gegenüber zu sich nimmt.

Im Camaleón kann man abends zwischen einem Vier-Gänge-Menü oder acht verschiedenen Tapas wählen. Wir haben beides getestet. Unser Vier-Gang-Menü klang verheißungsvoll:

Kalbs-Carpaccio mit Parmesan und Rucola

Cherne (lokaler Fisch) mit Blumenkohl

Iberisches Schwein mit Kartoffelpüree und Vanille

Schokoladen-Mousse mit Passionsfrucht

Appetizer Im Camaleón gibt es als Appetitanreger selbstgemachte kleine Appetizer. Auch das Tapas-Menü ließ einem das Wasser im Mund zusammenlaufen:

Ceasarsalat Camaleón
Kalte Tomatensuppe aus Córdoba

Papas Bravas
Frittierte Muscheln

Kanarische Kartoffeln
Foie vom Grill mit Zwiebeln

Ananas-Malibú
Warmer Schokolade Mandarine Mousse

Beide Menüs waren lecker, aber eher für Leute geeignet, die mittags noch etwas essen oder grundsätzlich etwas kleinere Portionen bevorzugen. Bei dem Tapas-Menü gibt es jeweils eine Portion Tapas, diese wird sich dann geteilt. Das bedeutet, dass es eigentlich pro Person “nur” vier Tapas gibt. Wer die typischen Tapas-Größen kennt, weiß, dass diese häufig auch mal etwas kleiner ausfallen. Bei unserem Menü war es zusätzlich etwas schade, dass sich die Papas Bravas (auch bekannt als patatas bravas)  und die Kanarischen Kartoffeln geschmacklich wenig unterschieden. Zwei “kartoffelige” Tapas waren leider keine optimale Wahl.

Das Vier-Gang-Menü überzeugte geschmacklich auf voller Linie, aber auch hier hätten die Portionen etwas größer sein können. Insgesamt kann ich aber beide Restaurants empfehlen, denn geschmeckt hat es in beiden ;)

 

Weitere Informationen:

Sheraton Salobre Golf Resort and Spa – Dining

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