Am Montag fliege ich ab Frankfurt über Paris nach Buenos Aires.  Nach einer so gut wie schlaflosen Nacht im Flieger landen wir am nächsten Tag gegen Mittag in Buenos Aires.  Erster Eindruck der Stadt: groß, hektisch und viele, viele Autos.

Ganze Blechlawinen schieben sich bei strahlendem Sonnenschein in die Stadt. Und auch im Zentrum herrscht reger Verkehr.

verkehr-buenos-aires

Werbeplakate und Reklameschilder sind entlang der Schnellstraße in das Stadtzentrum aufgestellt,  fast alle zeigen neben dem Produkt auch das Bild von Messi oder der ganzen Nationalelf. Da (wie viele Bewohner der Stadt) mein Taxifahrer kein Englisch spricht, versuchen wir uns mit meinen wenigen Spanischkentnissen sowie Händen und Füßen zu unterhalten.
Ich habe Glück mit dem Wetter, Sonnenbrille  und -creme sind obligatorisch.   Bevor der Fahrer mich im Hotel absetzt, zeigt er mir bei einer kleinen Rundfahrt die Stadt. Nach dem Check-In im Hotel am Nachmittag erkunde ich den Stadtteil Recoleta zu Fuß, der mir wirklich gut gefällt. Abseits der großen Kreuzungen gibt es in den Seitenstraßen sehr viele kleine Cafés und Bars. Ich schaue mir die Nuestra Señora del Pilar Church an und den danebenliegenden Friedhof.

church-pilar-buenos-aires

La Recolta Cemetery ist wirklich extrem beeindruckend: Keine Gräber im ursprünglichen Sinne findet man hier, sondern etliche tempelähnliche Gruften. Hier liegen bekannte Persönlichkeiten der Stadt begraben, zum Beispiel Eva Perón. Letztes Jahr hat CNN den Friedhof in der Liste der “10 of the world’s most beautiful cemeteries” auf Platz 2 gewählt. Ein Besuch lohnt sich also in jedem Fall. Der Eintritt ist übrigens frei.

cemetry-buenos-aires

friedhof-daecher-buenos-aires

engel-friedhof-buenos-aires

engel-friedhof-buenos-aires

Beim Spazieren durch die Straßen halte ich in einem der kleinen Cafés und gönne mir etwas zu Essen: Ich probiere mich durch die verschiedenen Empanadas. Bei einem Preis von 10 Argentischen Pesos, also umgerechnet weniger als einem Euro pro Stück, kann man sich das durchaus gönnen.

empanadas-buenos-aires

Später sehe ich mir im Stadtteil Barracas außerdem eines der Wahrzeichen der Stadt, den Obelisco de Buenos Aires, an.

obelisk-buenos-aires
Unterwegs begegnen mir immer wieder kleine “milka”-Stores, die eigentlich kleine Kioske sind, also nicht nur Milka-Produkte verkaufen.

milka-store-buenos-aires
Am frühen Abend falle ich totmüde ins Bett – am nächsten Tag geht es ja schon weiter nach Puerto Madryn.

Weitere Informationen:

Mehr über Recoleta auf Wikipedia
10 of the world’s most beautiful cemeteries, CNN travel

Related Posts:

wow! Erste Impressionen von meiner Antarktis-Reise (29.11.2014)
Welcome to Puerto Madryn (03.12.2014)
Wale und mehr in Puerto Madryn (06.12.2014)
Sea Sickness – and Carcass Island (09.12.2014)
Amazing Saunders Island (14.12.2014)
Die einzige Stadt der Falklandinseln (17.12.2014)
Auf See, auf nach Südgeorgien (20.12.2014)